❄️ Wo glitzernde Schneedecken und dichtes Moos sich schützend über Wiesen und Wälder legen,
wünsche ich jedem die Kraft, Angst und Trauer nicht mit Hass zu begegnen,
sondern sie mit Zuversicht zu überwinden.
Wenn das knisternde Kaminfeuer die majestätischen Eiszapfen am Fenstersims schelmisch anlächelt,
wünsche ich mir eine Epoche, in der Schmerz und Liebe gewaltfrei nebeneinander existieren –
damit jene spüren, wie Zusammenhalt entsteht, die sich nach Frieden sehnen.
🌸 Wo der Frühling zarte Knospen entschlossen wie aus dem Nichts entsprießen lässt,
mögen alle, die täglich bis an ihr Limit gehen, den Mut haben, für einen Augenblick auch sich selbst nicht zu vergessen –
damit sie wieder frei sind zu geben.
Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Knospen zu prächtigen, farbenfrohen Blüten entfalten,
wünsche ich mir einen Planeten, der in die Entwicklung des Lebens vertraut –
damit Fortschritt lernt, dass er nicht immer fieberhaft kämpfen muss.
☀️ Wo der Sprung ins erfrischende Nass die prickelnde Hitze auf der Haut löscht,
wünsche ich euch, dass Streit und Gefechte euch nicht zu Boden werfen,
sondern euch von neuen Perspektiven tragen lassen.
Wenn die rhythmischen Klänge des Summerfeelings kompromisslos deine Lebensgeister pulsieren lassen,
soll dieser Raum für Befreiung auch Zorn und Wut abschütteln und einschließen –
damit wieder stille Zufriedenheit wächst, noch ehe blinde Rache keimt.
🍁 Wo das Licht des goldenen Herbsts gemeinsam mit mystischen Nebeltagen tanzt,
wünsche ich mir eine Welt in Balance, ohne Machtgefälle, die Schwächere ausspielen –
damit auch deren bedeutsame Gedanken laut werden dürfen.
Wenn die Bäume ihr Kleid als knisterndes Laub abwerfen und die Atemluft kristallene Wölkchen formt,
fasse ich wieder Klarheit: Die Menschen sind nicht vom Universum geschaffen, um immer perfekt zu sein oder alles richtig zu machen.
Ohne Fehler würde keine Weiterentwicklung entstehen – und die Welt wäre kein passender Ort für uns.
© 2026 Textfunke · Andrea Kricek, Bad Ischl
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